Vegan Gluten-free Egg-free Dairy-free Mini Cakes with Black Currents

Mini Küchlein mit schwarzen Johannisbeeren (Vegan, Glutenfrei, ohne Gummi, ohne Öl)

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In meinem letzten Post habe ich ja schon erwähnt, dass ich in letzter Zeit einen genaueren Blick in meine Speisekammer werfe und mich nach Zutaten umschaue, die sonst die kalte Schulter kriegen. Und das hier kommt dabei heraus wenn Jana genügend Mut aufbringt, ein Gebäck mit Maismehl zu probieren. Ja, das Maismehl dass so langsam in der Ecke verstaubte… 😉

Ich habe also Mini Küchlein damit probiert. Gemischt mit Buchweizenmehl ergab es eine erstaunlich fluffige Kuchentextur, die recht weich ist und das auch nach ein paar Tagen ist. Naja, ich kann eigentlich nur einen Tag garantieren, denn länger haben die es hier nichtüberlebt 😉

Der Trick scheint zu sein, den Teig richtig, richtig flüssig zu machen, so dass er schon fast wie Pfannkuchenteig ist. Dieses Mal war der Teig so flüssig, dass ich befürchtete, es übertrieben zu haben. Aber es ergab ein super Resultat! Es bietet sich an die Form ordentlich einzufetten, um die Küchlein leicht heraus zu bekommen. Ich schaffte es aber, sie mit einem Bambusspicker aus der Form heraus zu pellen.

Für die ultimative Geschmackexplosion empfehle ich, die Küchlein mit Vanillesoße zu servieren. Das hört sich vielleicht seltsam an, ergänzt sich aber sehr schön mit den leicht sauren, schwarzen Johannisbeeren.

Vegan Gluten-free Egg-free Dairy-free Mini Cakes with Black Currents

Für 6 Mini Küchlein benötigst du:

3/4 Tasse (105g) Buchweizen, gemahlen
1/3 Tasse (50g) Maismehl
1 Esslöffel Flohsamenschalen
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Back-Natron

1/2 Tasse (70g) Datteln + 1 1/3 Tasse Wasser

ca.1/2 Tasse schwarze Johannisbeeren (oder andere Beeren)

Zubereitung:

1. Heize den Ofen auf 190°C vor. Fette die Muffinform ein. Mische die trocknen Zutaten in einer mittelgroßen Schüssel.

Vegan Gluten-free Egg-free Dairy-free Mini Cakes with Black Currents

2. Püriere die Datteln mit dem Wasser zu einer feinen Creme.

Vegan Gluten-free Egg-free Dairy-free Mini Cakes with Black Currents

3. Mische die pürierten Datteln mit den trocknen Zutaten und rühre es kurz gut durch. Es könnte zuerst etwas zu wässrig erscheinen, aber der Teig nimmt recht viel Flüssigkeit auf.

4. Verteile den Teig in der Muffinform so dass sie auf 2/3 gefüllt ist. Gib ca.  einen Esslöffel Beeren jeweils oben drauf. Bedecke die Beeren dann mit dem verbliebenen Teig.

Vegan Gluten-free Egg-free Dairy-free Mini Cakes with Black Currents

5. Backe das ganze im Ofen für ca. 20 Minuten (bis eine Nadel sauber aus dem Teig kommt, abhängig vom Ofen). Lass es etwas abkühlen bevor du die Küchlein aus der Form nimmst.

Vegan Gluten-free Egg-free Dairy-free Mini Cakes with Black Currents

Guten Appetit! 🙂

…und falls du Fragen oder Anmerkungen hast, würde ich mich freuen, von dir zu hören 😉

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6 Gedanken zu „Mini Küchlein mit schwarzen Johannisbeeren (Vegan, Glutenfrei, ohne Gummi, ohne Öl)

  1. Daniela

    Liebe Jana

    Vielen Dank für deinen tollen Blog! Kleine Anektote: nachdem ich in drei Geschäften war, bis ich endlich Flohsamenschalen hatte, habe ich sie am Schluss vergessen in die Miniküchlein reinzutun ;-))… . Sie sind trotzdem gut aufgegangen und halten (habe sie gut aus der Form gekriegt), musste sie einfach 5 Min. länger backen. ABER: Sie sind viel dunkler als die auf deinen Fotos (auch innen) – ist dein Buchweizenmehl weiss? Oder hätten es vielleicht 3/4 Tassen Maismehl u. 1/3 Tasse Buchweizenmehl sein sollen..? Verzeih, dass ich dir hier einen „Verschreiber“ zuschreibe ;-)… . Da sie mir etws zu wenig süss sind, geniesse ich sie mit etwas Butter & Erdbeerkonfi, quasi als Scones-Ersatz, weil ich noch kein glutenfreies veganes Rezept hierfür fand, das mich reizte auszuprobieren.

    Vielen Dank für deinen Kreativität u. die Zeit, die du in die Webseite investierst!

    Daniela aus Zürich, Schweiz

    Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Daniela,
      vielen lieben Dank fuer dein Feedback! Ich weiss es sehr zu schaetzen! 🙂
      Ich habe mal sicherheitshalber in meinen Aufzeichnungen des Rezepts nachgeschaut, und es ist alles korrekt. Das Buchweizenmehl ist hier recht hell, mit leicht graeulicher Faerbung. In meiner Erfahrung wird Gebaeck mit dieser Teigkombination aussen recht dunkel, wenn es laenger gebacken wird. Vielleicht liegt es daran?
      Ich esse die Kuechlein gern mit Vanillesosse, aber mit Marmelade hoert sich auch sehr gut an 🙂 Evtl. sollte ich meine Rezepte etwas anpassen, da ich sie meistens doch etwas weniger suess mache. Danke nochmal fuer den Hinweis.
      Viele liebe Gruesse ans andere Ende der Welt,
      Jana 🙂

      Antworten
      1. Daniela

        Liebe Jana,

        vielen Dank für deine schnelle Antwort – damit hatte ich nicht gerechnet. Ich liess mir für die Gegenantwort etwas Zeit, da ich an den Küchlein doch etwas länger hatte (meine Begeisterung für den Buchweizengeschmack hielt sich in Grenzen – den habe ich lieber als vegane Crèpe ;-)).

        Dein Rezept war aber ein toller Anstoss und hat mir einiges an Rumexperimentieren (wieviel Flüssigkeit etc.) erspart und die tolle Dattelpüree-Idee geliefert.

        Da bei uns Winter ist sind keine saisonalen frischen Beeren zur Hand, so habe ich dein Rezept heute nach meinem Geschmack variiert, da die gefrorenen Beeren das letzte Mal etwas gar matschig waren:

        – die 105 gr Buchweizenmehl habe ich durch 40 gr Kichererbsen- und 65 gr Lupinenmehl ersetzt (gibt vage süssliche Note)

        – statt frische Beeren habe ich getrocknete ungesüsste Berberitzenbeeren direkt in die trockenen Zutaten gemischt (WOW – die geben einen tollen Twist) … und dieses Mal habe ich auch die Flohsamenschalen nicht vergessen (Küchlein wurden luftiger/etwas grösser u. 20 Min. backen reichte dieses Mal auch ;-))

        – und dann habe ich noch eine Prise Salz, eine Prise Kurkuma und etwas Ahornsirup zum Dattelpüree gegeben, bevor ich dieses den trockenen Anteilen beimischte.

        Yummy, ich bin mit dem Resultat zufrieden – brauche nicht mal mehr Marmelade dazu!

        Tipp für Mixer?
        Nun stehe ich vor der Qual der Wahl, einen guten Mixer zu kaufen, damit ich mich an deine aufwendigeren Kuchenrezepte wagen kann (für die Datteln habe ich beim Nachbarn ein Nutribullet entlehnt zum Testen… dafür eignet es sich, aber für deine Torten oder eigene Nussmilch..?). Die von dir vorgeschlagene Marke gibt’s in der Schweiz nicht. Als Kandidat habe ich ein KitchenAid Blender Set im Auge – hast du einen Tipp, worauf ich genau achten muss? Es gibt so viele verschiedene Modelle, seufz. Vielen lieben Dank und alles Gute über den grossen Teich!
        Daniela aus Zürich

        Antworten
        1. vgmonster Beitragsautor

          Hallo liebe Daniela,
          das freut mich, dass du eine noch bessere Variante gefunden hast! Lupinenmehl gibt es hier leider noch nicht. Ich würde aber gerne auch mal damit herum probieren 🙂
          Bezüglich des Mixers habe ich nochmal nachgeschaut und den gibt es tatsächlich auch in der Schweiz 🙂
          http://www.froothie.ch/store/froothie-blenders/optimum-9400
          Ansonsten ist der Vitamix noch sehr beliebt (aber auch recht kostspielig). Generell würde ich nach einem Gerät schauen, dass auch zur Herstellung von Nussbutter geeignet ist. Wenn es das verspricht, sollte es so einiges mitmachen können. Den Nutribullet und ähnliche Mixer finde ich perfekt für kleinere Mengen.
          Viele liebe Grüße nach Zürich,
          Jana 🙂

          Antworten
          1. Daniela

            Liebe Jana

            Danke für deine Antwort – meine Variante ist keinesfalls besser, einfach eine Alternative, wenn man nicht so auf Buchweizengeschmack steht ;-). Da ich von den Berberitzen begeistert bin, wage ich – Internet sei Dank – es heute vielleicht mit einem persischen Basmatigericht mit Gemüse, Safran, Berberitzen und Hühnchen (äh, dir fällt spätestens jetzt auf, dass ich nicht vegan lebe, ich habe eine Gluten- und Milchprotein- und Eiunverträglichkeit entwickelt wegen angeborener, lange nicht erkannter HPU-Stoffwechselstörung, und musste mein Kochen umstellen). Aber noch kurz zum Mixer: die Froothie-Webseite hatte ich auch gefunden und den Mixer auch schon im Warenkorb – dann aber kommt der Hinweis, dass er aus UK kommt (d.h. man muss zum Preis noch etwa ein Viertel für Post- u. Zollgebühren dazurechnen) und wenn man auf der (Fake?)-Schweizer Kundenservie-Telefonnummer anruft, sagt ein Tonband, „Für Deutsch 1 wählen“, worauf es klingelt und klingelt und dann abbricht. Also lasse ich die Finger davon, denn bei Problemen mit dem Ding – kommt auch bei den besten Produkten ‚mal vor – stehe ich blöd da. Da diese Antwort ja nichts mit dir / deinen Rezepten zu tun hat, verstehe ich, wenn du sie nicht posten möchtest.
            Danke für den „Nussbutter“-Tipp – werde die Mixerkandidaten (mit Möglichkeit, bei Problemen vor Ort in ein Geschäft zu gehen), daraufhin prüfen.
            Alles Gute, Daniela

          2. vgmonster Beitragsautor

            Hallo liebe Daniela!
            Hast du dir denn mittlerweile einen tollen Mixer gekauft? Ich kann dir nun nach all der Zeit noch sagen, dass Froothie von Holland aus versendet und ein Service Center in Deutschland hat. Zudem sind die weiterhin aktiv im Aufbau des Vertriebes in Europa.
            Mittlerweile habe ich auch eine Rezension für meinen geliebten Optimum 9400 geschrieben, und es gibt noch einen Coupon Code für 20 Euro Rabatt. http://theveganmonster.com/de/review-froothie-optimum-9400-high-speed-blender/
            Viele liebe Grüße
            Jana 🙂

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