Quinoa Brot (Vegan, Glutenfrei, Ohne Öl)

Print Friendly, PDF & Email

Seitdem ich glutenfrei lebe, esse ich nicht mehr allzu oft Brot. Aber manchmal überkommt es mich doch und dann muss ich einfach ein Brot backen. Die letzten Monate habe ich immer mal wieder an diesem veganen, glutenfreiem Quinoa Brot Rezept herumprobiert.

Zuerst probierte ich es mit übrig gebliebenem, gekochtem Quinoa. Das Brot wurde ziemlich klebrig und fest. Ich wollte aber etwas mit leichterer, lockerer Textur und knuspriger Kruste.

Letztendlich probierte ich es mit Quinoa Mehl und das entsprach genau meiner Vorstellung: innen leicht fluffig und locker mit einer leicht knusprigen Kruste, auch wenn es auf den Bildern recht fest aussieht 🙂

Anmerkung: Du kannst das Quinoa Mehl selbst herstellen, indem du ganzen Quinoa im Hochleistungsmixer mahlst.

Für eine Brotform benötigst du:

1 1/4 Tasse (175g) Quinoa Mehl
1 1/4 Tasse (175g) Reismehl
1 1/4 Tasse (175g) Buchweizenmehl
1 Esslöffel Flohsamenschalen
1 Teelöffel Salz

1 Tasse (250ml) warmes Wasser
1 Teelöffel Kokosblütenzucker
1 1/2 Teelöffel Trockenhefe

1 1/4 Tasse (310ml) warmes Wasser

extra Sesamsamen (oder andere)

Zubereitung:

1. Mische 1 Teelöffel Kokosblütenzucker, 1 1/2 Teelöffel Trockenhefe in einer Tasse warmen Wasser. Lasse es sitzen bis es oben drauf schaumig wird (ca. 10 Minuten).

2. Mische alle trocknen Zutaten in einer mittelgroßen Schüssel. Wenn die Hefe-Wasser Mischung schaumig geworden ist, gib sie mit 1 1/4 Tassen warmen Wassers in die Schüssel mit den trocknen Zutaten und verrühre das ganze gut. Es sollte ein recht zäher Teig entstehen.

Vegan Gluten-free Oil-free Quinoa Home-Made Bread Recipe

3. Lege die Brotform mit Backpapier aus und streue ein paar Sesamsamen hinein. Verteile dann den Brotteig in der Form und streue anschließend ein paar weitere Sesamsamen oben drauf.

Vegan Gluten-free Oil-free Quinoa Home-Made Bread Recipe

4. Lasse das ganze in einer warmen Ecke gehen bis es ca. ein Drittel so hoch ist (ca. eine Stunde). Du kannst das ganze auch in den Backofen stellen und ihn ganz, ganz kurz anschalten, so dass es darin schön warm ist (ca. 25C).

Vegan Gluten-free Oil-free Quinoa Home-Made Bread Recipe

5. Nachdem der Teig gegangen ist, schalte den Ofen auf 200C (Ober-, Unterhitze) ein und backe das ganze ohne vorheizen für ca. 15 Minuten. Wenn es etwas braun wird, decke es mit einem lose aufgelegtem Stück Alufolie ab und backe es ca. weitere 10 Minuten. Wenn ein hineingestochener Schaschlikspieß sauber herauskommt, ist das Brot fertig.

Vegan Gluten-free Oil-free Quinoa Home-Made Bread Recipe

6. Lass das fertig gebackene Brot etwas abkühlen bevor du es aus der Form nimmst. Lass es anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen.

Guten Appetit! 🙂

Bitte lass mich wissen, was du von dem Rezept hältst, ich freue mich drauf von dir zu hören! 🙂

Veganes Glutenfreies Hausgemachtes Quinoa Brot Ohne Öl Rezept

39 Gedanken zu „Quinoa Brot (Vegan, Glutenfrei, Ohne Öl)

    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo Sema,
      vielen lieben Dank für dein Kommentar. Es freut mich ganz doll, dass dir die Kuchen schmecken! 🙂
      Ich habe mich zwar schon an glutenfreien und hefefreien Broten probiert, fand das Ergebnis aber noch nicht gut genug, um daraus ein Rezept für den Blog zu machen. Jemand sagte mir, dass sie eines meiner Brotrezepte einfach mit Backpulver und etwas Olivenöl (und ohne Hefe) erfolgreich nachgebacken hat. Ich finde aber, dass es dann eher wie zuckerfreier Kuchen ist…
      Aber: momentan arbeite ich an einem hefefreiem Brot, dass auch Low-Carb ist und ohne Hefe oder andere Backtriebmittel auskommt. Das sollte bald auf den Blog kommen 🙂
      Viele liebe Grüße
      Jana 🙂

      Antworten
  1. Ursula

    Hej Jana!

    Ich ernähre mich seit kurzem auch vegan und glutenfrei – und was mir da manchmal schon abgeht, ist ein gutes, frisches Brot. Jetzt hab ich dein Quinoa-Brot ausprobiert und das ist echt super! Vor allem ist die Zubereitung auch so einfach und schnell (reine Arbeitszeit wenige Minuten), dass ich mir gut vorstellen kann, das regelmäßig zu backen!

    Danke für das tolle Rezept! 🙂

    Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Claudia,
      ist es denn generell bei glutenfreiem Brot oder nur bei diesem Rezept hier? Das ist mir bis jetzt noch nicht passiert. Es könnte vielleicht an der Hefe liegen. Ist es denn richtig schön aufgegangen, also war die Hefe aktiv?
      Ich verwende meistens weißes Reismehl, dadurch kann es farblich schon etwas anders aussehen. Ich hoffe, das hilft dir weiter. Mehr fällt mir leider auch nicht als Lösung ein.
      Liebe Grüße
      Jana 🙂

      Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Birgit,
      vielen lieben Dank für dein Kommentar!
      Ja, wenn du einen Hochleistunsgmixer hast, kannst du das Reismehl auch selbst machen. Alternativ könnte ich auch Teffmehl empfehlen.
      Das Brot hier ist übrignes immer noch mein Lieblinsgbrot. Du kannst die Stärke auch mit Mehl ersetzen wenn du magst:
      https://theveganmonster.com/buckwheat-bread-vegan-gluten-free/
      Viele liebe Grüße
      Jana 🙂

      Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Gerlinde,
      vielen lieben Dank für dein Feedback! Das freut mich ganz doll zu hören 🙂
      Ich bewahre es normalerweise bei Raumtemperatur auf. Länger als 3 Tage liegt es aber auch nicht herum, da es doch immer recht schnell gegessen wird.
      In Scheiben einfrieren ist eine gute Alternative.
      Viele liebe Grüße
      Jana 🙂

      Antworten
  2. Sonji

    Hallo 🙂
    Ich bin auf der Suche nach einem Rezept Type Brot… allerdings >.< hinbiegen auf ca alles allergisch insbesondere Reis und alles was zölilkie so zu bieten hat 🙁 Hefe vertrage ich halbwegs hab aber null Erfahrung damit ^^'

    Hast du Ideen für ein Brot/Kuchen ?
    Ich darf: Mais, hirse, quinoa, Buchweizen, linsen und Kichererbsen

    Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Sonji,
      du arme, das sind ja ganz schön viele Unverträglichkeiten…
      Also diese Rezept hier sollte auch funktionieren, wenn du das Reismehl mit Buchweizenmehl ersetzt. Es schmeckt dann wahrscheinlich etwas mehr nach Buchweizen, aber das ist ja nicht unbedingt schlimm. Ein kleines bisschen Maismhel verbessert sogar die Konsistenz, kannst also auch davon etwas mit hinzugeben. Um die Hefe etwas verträglicher zu machen, würde ich den Teig zuerst in einer Schüssel gehen lassen und dann nochmal etwas in der Brotform gehen lassen.
      Viele meiner Kuchen enthalten eine Mischung aus Reismhel und Buchweizenmehl. Aber das Reismehl kannst du auch mit anderen Mehlen wie Hirse oder Quinoa ersetzen. Gegebenenfalls brauchst du dann etwas mehr oder weniger Flüssigeit für die richtige Teigkonsistenz, das kann ich so leider nicht sagen.
      Ich hoffe das hilft dir weiter 🙂
      Viele liebe Grüße
      Jana 🙂

      Antworten
  3. Isabell

    Hallo, ich freue mich deine Seite gefunden zu haben und bin sehr begeistert über die tollen Rezepte.
    Da ich Brotbackneuling bin und sehr auf die Dinge im Haushalte achte (kein Backpapier, keine Alufolie). Ich habe Dauerbackfolie, was man sicher auch altzernativ verwenden kann. Wie ist das mit Alternative für Alu, was kann man da noch drüber machen?
    Ich habe nur Flohsamen. Gehen diese auch (anstatt der Schalen)

    Liebe Grüße, Isabell

    Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Isabell,
      vielen Dank für dein Kommentar 🙂
      Das finde ich super, dass du auf Backpapier und Alufolie verzichtest. Ich verbrauche auch die letzte Rolle, eine neue kaufe ich dann nicht.
      Ich mache das jetzt immer so, dass ich ein leeres Backblech in das Fach darüber einschiebe, um das Backgut vor direkter Hitze zu schützen.
      Ganze Flohsamen sind nicht so ideal. Du könntest gemahlene Leinsamen oder Chisamen verwenden.
      Viele liebe Grüße und gutes Gelingen,
      Jana 🙂 ♥️

      Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Ellen,
      ja, Sonnenblumenmehl sollte schon gehen, ich kann aber nicht ganz einschätzen inwiefern es die Textur verändert.
      Ja, die Backzeit erscheint kurz, aber es hat tatsächlich nicht so lange gedauert. Normalerweise backe ich Brot für 45 Minuten, aber dieses war schneller fertig. Ich hoffe das hilft weiter:)
      Viele liebe Grüße
      Jana 🙂

      Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Stephanie,
      vielen Dank für dein Kommentar! Tut mir leid, dass es nicht aufgegangen ist. Entweder war das Wasser nicht warm genug oder zu heiß (Hefe ist da etwas empfindlich). Das Wasser sollte lauwarm sein, dh wenn du deinen Finger hineintauchst, sollte es sich gerade etwas warm anfühlen. Oder die Hefe war zu alt. Hast du Trockenhefe verwendet? Außerdem mag der Hefeteig es gern warm zum gehen, also mindestens 22° C wenn nicht sogar mehr. War der Teig „saftig“ genug, dh ließ es sich relativ einfach rühren oder war es eine richtig zähe Masse?
      Das ist alles, was mir zu potentiellen Fehlerquellen einfällt. Ich hoffe das hilft weiter.
      Viele liebe Grüße
      Jana 🙂

      Antworten
  4. Ingrid

    Hallo liebe Jana, ich bin gerade erst auf Deine schöne Seite gestoßen, da ich mich lt. Heilpraktikerin ab sofort glutenfrei ernähren soll, da ich Hashimoto-Kanidatin bin. Das Rezept des Quinoa-Brotes klingt richtig gut und ich würde es gerne mal ausprobieren. Über eine Sache mache ich mir allerdings Gedanken. Du schreibst, man könnte einfach Quinoa aus der Packung nehmen und zu Mehl vermahlen. Bei Quinoa wird allerdings immer wieder darauf hingewiesen, dass man diesen immer heiß abwaschen soll, um Bitterstoffe zu entfernen, die sich wohl auch schlecht auf die Darmwände auswirken können.
    Wie siehst Du das?
    Vielen lieben Dank für Deine schöne Seite. An Ostern werde ich den Schokoladenkuchen mit den Heidelbeeren testen. Liebe Grüße Ingrid

    Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Ingrid,
      vielen lieben Dank für dein Kommentar, das Feedback und die Anregung!
      Ja, ich habe davon auch schon gehört. Nun weiß ich nicht, ob das im Handel erhältliche Qunoa Mehl auch vorbehandelt wurde oder nicht.
      Am allerbesten wäre es dann wohl, den Quinoa abzuwaschen und dann im Mixer mit dem restlichen Wasser zu pürieren. Auf diese Weise sollte es gehen.
      Danke nochmal für die Anmerkung. Das werde ich etwas weiter recherchieren.
      Viele liebe Grüße,
      Jana 🙂

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.