Vegan Gluten-free Roasted Capsicum Soup

‚Gegrillte‘ Paprika Suppe (Vegan)

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Paprika sind ja eine meiner Lieblinsggemüsesorten, oder besser, Früchte. Sie eignen sich super für einen kleinen rohköstlichen Snack zwischendurch und sind auch unschlagbar vielseitig beim kochen. Ich liebe sie auch getrocknet und gemahlen zum würzen diverser Gerichte! Sie sind voller Antioxidanten und anderer guter Dinge. Jetzt ist gerade Paprika Season hier in Neuseeland und ich bin im Himmel 🙂

Über die Jahre habe ich einige Gerichte damit probiert. Aber igrendwie habe ich sie nie in einer Suppe verwendet. Wie kann das sein, dachte ich und probierte es aus 😉

Ich nenne diese Kreation gegrillte Paprika Suppe, aber eigentlich sind sie gebraten. Natürlich kannst du sie auch im Ofen rösten (das wäre dann auch eine ölfreie Variante), aber mit der Pfanne geht es einfach schneller 😉 Ich habe etwas frische Chilli hinzugegeben um dem ganzen einen Kick zu versetzen. Natürlich ist es auch ohne lecker.

Für 4 Portionen benötigst du:

250g Kartoffel (eine mittelgroße)
3 Paprika
1 kleine Zwiebel
etwas frische Chilli (optional)
1 Esslöffel gemahlenen Paprika
Salz und Pffer nach Geschmack
1 Esslöffel Kokosnussöl
3 Tassen Wasser

Zubereitung:

Schäle und schneide die Kartoffeln in kleine Würfel.

Schütte die drei Tassen Wasser in einen mittelgroßen Topf, gib die Kartoffelstücken hinzu und bringe es zum kochen.

In der Zwischenzeit halbiere die Paprika und entferne die Kerne. Schneide sie in kleine Stücken.

Schäle und schneide die Zwiebel in feine Scheibchen.

Hacke die Chili in kleine Stücken.

Erhitze das Kokosnussöl in einer großen Pfanne (oder besser noch, einem Wok) und brate die Zwiebeln bis sie leicht angebräunt sind.

Gib die Paprika hinzu und brate es, gelegentlich umrührend, bis sie angebräunt oder sogar ein kleines bisschen angebrannt sind. Ich weiß, das ist nicht nach Vorschrift, es gibt aber mehr Geschmack 😉

Die Kartoffeln sollten nun weich sein.

Schütte den gemahlenen Paprika über die gebratenen Paprika und rühre das ganze gut durch.

Schütte die Kartoffeln mit dem Wasser in die Pfanne oder den Wok. Ist diese zu klein, dann besser die Paprika in den Topf mit den Kartoffeln schütten.

Nochmals gut durchrühren.

Nimm die Pfanne dann vom Herd und püriere es mit dem Stabmixer. Ich mag es, ein paar Stücken zu lassen.

Koche es nochmal auf, falls nötig.

Serviere mit rohen Paprikastreifchen dekoriert.

Guten Appetit! 🙂

4 Gedanken zu „‚Gegrillte‘ Paprika Suppe (Vegan)

  1. Van Bergen

    Danke, dass es jemanden gibt, der solch gesunde und unglaublich leckere Sachen kostenfrei zur Verfügung stellt. Wir fasten gerade wieder einmal basisch und essen auch sonst überwiegend vegan und glutenfrei und mir ist es wichtig, auch meinen beiden Kindern die Lust an gesundem Essen nahezubringen. Also die gegrillte Paprikasuppe und das Mousse au Chocolat waren sensationell. Ging auch mit einem handelsüblichen Pürierstab + Mixer … Ich bin begeistert von Dir und Deinen Koch- und Backkünsten! Demnächst probiere ich mehr. Bitte erhalte diesen Blog! Ich habe bei diesem Rezept die Paprika separat püriert und die Kartoffeln nur gestampft und dann beides vermengt, da es so noch knackiger von der Konsiszent her bleibt. In einem Deiner Rezepte, was war es nur?, benötigte man Quinoamehl und Reismehl, leider habe ich das nirgends erwischt, kannst Du mir dazu eine Altenative anbieten?
    Herzliche Grüße aus Leipzig

    Evelyn

    Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Evelyn,
      du glaubst garnicht, wie sehr mich solche Kommentare wie deins glücklich machen und motivieren! Jippieh! 🙂
      Es freut mich ganz doll!!!
      Also ich könnte mir vorstellen dass ein Brotrezept war? Vielleicht das Quinoa Brot? Jedenfalls könntest du eine Mischung aus Buchweizen und Teff verwenden. Wäre das OK?
      Viele liebe Grüße
      Jana 🙂

      Antworten
      1. Van Bergen

        Liebe Jana,
        ich wünsche Dir ein wirklich gutes und zufriedenes und gesundes neues Jahr. Aber für letzteres tust Du ja bereits viel. Ich danke Dir für Deine Antwort und ich musste doch tatsächlich googeln, was „Teff“ ist … 😉. Nun weiß ich es, Zwerghirse. Woher beziehst Du eigentlich all Deine Zutaten? Gehst Du zum regionalen Händler Deines Vertrauens? QDie großen Bioketten hier sind leider sehr überteuert … Vielleicht hast Du da einen Tipp für mich?! Gibt es einen Mailverteiler , der von Dir neue Rezepte direkt an Interessierte weiterleitet? Das fände ich wunderbar! Deine Mousse au Chocolat ist phantastisch, beim zweiten Versuch war sie bei mir leider nur ganz krisselig geworden, habe ich zu lange mit dem Pürierstab bearbeitet? Ich freue mich, von Dir zu hören und sende Dir winterliche Grüße aus Leipzig.

        LG von Evelyn

        Antworten
        1. vgmonster Beitragsautor

          Hallo liebe Evelyn,
          vielen lieben Dank für dein liebes Kommentar und Feedback 🙂
          Ja, es ist nicht so einfach, gute Bio-Zutaten günstig zu erwerben. Manche Großstädte haben Kollektivläden, wo die Preise niedriger sind, um es mehr Menschen zugänglich zu machen. Ich selbst bin in so einem Kollektiv involviert und zahle somit viel weniger für die Zutaten. Ansonsten könntest schauen ob ein verpackungsfreier Laden in der Nähe ist, ob die preislich sehr viel günstiger sind weiß ich aber leider nicht.
          Falls du recht große Mengen verbrauchst, kannst du auch versuchen direkt mit einem Händler zu sprechen, ob du bei Abnahme größerer Mengen entsprechend Rabatt bekommst.
          Das Mousse au Chocolat sollte eigentlich nicht krisselig werden. Vielleicht waren die Datteln nicht fein genug?
          Viele liebe Grüße und auch dir alles Gute fürs Neue Jahr!
          Jana 🙂

          Antworten

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