Vegan, Gluten-Free Gingerbread

Vegane, Glutenfreie Lebkuchen

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Ich finde es garnicht so leicht, hier in Neuseeland in eine Weihnachtsstimmung zu kommen. Ein Grund könnte sein, dass ich am anderen Ende der Welt aufwuchs, wo man zu dieser Jahreszeit eher kalte, verschneite und vorallem kurze Tage hat. Hier ist es aber genau anders herum.

Trotzdem denke ich an all die typischen Weihnachtsgerichte und -süßigkeiten. Vorallem Lebkuchen! Ich liebe diesen Geschmack!

Und nun habe ich mein eingenes Rezept für glutenfreie, vegane Lebkuchen entwickelt – und es schmeckt sooo gut! Sie enthalten keinen zusätzlichen Zucker, sondern nur Datteln als ‚Süßungsmittel‘, was sie zu einer recht gesunden Nascherei macht 🙂

Normalerweise sind Lebkuchen ziemlich flache Dinger. Ich habe aber nur einen sehr kleinen Ofen. Deshalb machte ich sie einfach doppelt so hoch 😉

vegan gluten-free gingerbread lebkuchen

Für ca. 10 Lebkuchen benötigst du:

Für die Lebkuchen:
150g Nüsse (Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse sind eine gute Kombination)
3/4 Tasse (90g) Zuckerhirse, gemahlen (alternativ eine Mischung aus Teff- und Reismehl, oder Buchweizenmehl)
2 Teelöffel Flohsamenschalen
1 Prise Salz
2 Teelöffel Backpulver
2 Teelöffel Lebkuchengewürz
2 Esslöffel FAIR TRADE Kakao Pulver (optional)

3/4 Tasse (90g) Datteln + 1/2 Tasse Wasser
1/4 Tasse Wasser
geriebene Schale einer 1/2 Zitrone oder Orange

Für die Schokoladenglasur:

1/2 Tasse (70g) Datteln
1/4 Tasse Wasser
2 gehäufte Esslöffel (30g) FAIR TRADE Kakao Pulver
6 Esslöffel (50g) Kokosöl oder Kakaobutter

Zubereitung:

1. Heize den Ofen auf 190°C (Ober-/ Unterhitze) vor. Mahle die Nüsse zu feinen Krümeln und schütte sie in eine mittelgroße Schüssel.

2. Gib das Zuckerhirse Mehl und alle anderen trocknen Zutaten mit hinzu.

3. Püriere die Datteln mit 1/2 Tasse Wasser zu einer feinen Creme und gib sie in die Schüssel. Spüle den Mixer mit 1/4 Tasse Wasser und gib es mit zu der Schüssel. Reibe die Zitronen- oder Orangenschale. Schütte die geriebene Zitronenschale hinzu und rühre das ganze kurz gut durch.

4. Lege das Backblech mit Backpapier aus. Forme mit Hilfe eines Löffels 10 gleichgroße Portionen auf dem Blech. Tauche deine Hände in kaltes Wasser und ziehe dann die Portionen glatt.

5. Platziere das Blech im Backofen und backe das ganze für ca. 15-20 Minuten (abhängig vom Ofentyp) oder bsi sie leicht anbräunen.

6. Lasse die Lebkuchen gut abkühlen bevor du die Glasur aufträgst. Für die Glasur, erwärme das Kokosnussöl in seinem Behälter in einem warmen Wasserbad. Püriere die Datteln mit 1/4 Tasse Wasser bis sie eine feine Creme sind. Gib den Kakao und das Kokosnussöl hinzu und püriere das ganze zu einer feinen Paste. Trage den Schokoladenguss mit Hife eines Pinsels auf.

Dann noch abkühlen lassen, bis der Guss sich gesetzt hat…

Guten Appetit! 🙂

22 Gedanken zu „Vegane, Glutenfreie Lebkuchen

    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo liebe Ilona,
      vielen lieben Dank für dein Kommentar. Ja, du kannst es auf jeden Fall ersetzen, ich würde eine Mischung aus Teffmehl und Reismehl empfehlen; denke aber, dass es mit so gut wie jedem anderen glutenfreien Mehl auch funktioniert 🙂
      Liebe Grüße ans andere Ende der Welt,
      Jana 🙂

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  1. Anja

    Hallo Jana,
    ich habe gestern deine Lebkuchen gebacken und bin wirklich begeistert! Ich habe Buchweizenmehl genommen und die Konsistenz ist super. Ich habe auch das optionale Kakaopulver hinzugefügt. Ich würde in dem Fall allerdings empfehlen, die Menge an Datteln etwas zu erhöhen, da der Kakao das Ganze doch etwas bitterer macht. Ich denke, ich werde heute noch einmal eine Portion backen, dieses Mal allerdings ohne das zusätzliche Kakaopulver. Vielen Dank für deine tollen Rezepte und liebe Grüsse aus Frankreich (wo Lebkuchen etwas ganz anderes ist)!

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  2. Babsi

    Hallo liebe Jana
    Habe gestern dein Lebkuchen Rezept gebacken. Ich habe 250g Mandeln und Haselnüsse und 120g Reismehl statt Zuckerhirse in den Teig getan. Von den anderen Zutaten habe ich 1/3 mehr dazu getan. Den Teig habe ich in eine viereckige Form gestrichen und als Ganzes gebacken. Zum Schluss habe ich die Schokoglasur darauf verteilt und den Kuchen in kleine Rechtecke geschnitten. So ging es für mich schneller und einfacher, es hat sehr lecker geschmeckt, wie richtiger Lebkuchen, danke für das tolle Rezept.

    Ganz liebe Grüße
    Babsi

    Antworten
  3. Babsi

    Ja, mir macht es richtig Spass nach deinen tollen Rezeptideen zu backen. Habe meiner Bekannten von den Lebkuchen mitgebracht, sie war ganz begeistert und konnte nicht genug davon bekommen, obwohl sie auf vegane und glutenfreie Ernährung keine Rücksicht nehmen muss und sonst auf Kristallzucker nicht verzichtet. Ihr Mann hat eine Glutenunverträglichkeit und auch ich ernähre mich vegan und glutenfrei aus Überzeugung, auch habe ich den weißen Kristallzucker total aus meiner Ernährung gestrichen. Ich bin so froh, dass ich beim recherchieren auf deine Seite gestoßen bin.

    Liebe Grüße Babsi

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  4. Babsi

    Liebe Jana,
    nun habe ich die Lebkuchen nochmals gebacken. Da ich keine Zuckerhirse bekommen habe, musste ich dein Rezept wie folgt abwandeln.
    Dieses Mal habe ich 100g Mandel, 100g Haselnüsse (jeweils zu Krümeln gemahlen), 120g fein gemahlener Reis und 50g gehackte Walnüsse in den Teig getan, außerdem habe ich noch den Abrieb einer ganzen Bio-Orange und von den Mengenangaben der anderen Zutaten noch 1/3 mehr dazu genommen. Zum Schluss musste ich noch 20ml mehr Wasser hinzufügen um die richtige Konsistenz zu bekommen. Den Teig habe ich wie letztes Mal in eine viereckige Form (21 x 21cm) gestrichen und als Ganzes gebacken. Dann in kleine Stücke geschnitten, das Ergebnis ist perfekt geworden. Nur so als kleine Anregung für die anderen, die auch keine Zuckerhirse bekommen haben.
    Nochmals vielen Dank für deine tolles Rezept!
    Ganz liebe Grüße
    Babsi

    Antworten
  5. Arno

    Liebes „veganmonster“,
    vielen Dank für dieses monster-leckere Rezept, ich habe es gerade nachgekocht und bin begeistert! Im Geschäft gibts ja kaum vegane Lebkuchen, und wenn dann sau-teuer! Ich war so frei, und hab 2 geh. EL Birkenzucker dazu, weil ich es gerne süß mag, und beim Schokoguss hab ich einen fertigen genommen (von Rapunzel die vegane Zartbitter Kuvertüre) um es mir etwas einfacher zu machen. Das Anrühren der Zutaten war aber dann aber ganz einfach. Den Mixer mit Wasser ausspülen, das man dann verwendet, ist eine tolle Idee! Ich habs übrigens mit einem Pürierstab gemacht, der war danach auch leichter zu säubern!
    Arno

    Antworten
    1. vgmonster Beitragsautor

      Hallo lieber Arno,
      Entschuldige bitte diese super späte Antwort. Ich musste leider eine längere Pause vom Blog machen und kann erst jetzt antworten.
      Ganz doll vielen Dank für dein liebes Kommentar und das Feedback, das freut mich ganz doll zu hören! Ich finde es erstaunlich, dass dein Pürierstab das mitgemacht hat, Respekt! Ich wünsche dir viel Spaß beim Naschen 🙂
      Liebe Grüße
      Jana 🙂

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  6. Katharina

    Hallo! Als Veganerin mit einer Glutenunverträglichkeit und einigen Allergien, bin ich von Deiner Seite BEGEISTERT! 🙂

    Da ich gegen Zitrusfrüchte (wie auch Kiwi und Ananas) allergisch bin, gäbe es die Möglichkeit die Zitronenschale zu ersetzen oder wegzulassen und trotzdem den Lebkuchen-Geschmack zu haben?

    Vielen Dank vorab!

    Antworten
    1. The Vegan Monster Beitragsautor

      Hallo liebe Katharina,
      vielen lieben Dank für dein super liebes Kommentar und Feedback. Das freut mich ganz doll! 🙂 Ja, ich denke dass funktioniert auch ohne die Orangenschale. Solange die Gewürze drin sind, hat es noch einen leckeren Lebkuchengeschmack, finde ich 🙂
      Zitrus, Kiwi uuuund Ananas! Puh! Ich höre aber immer mal wieder, dass Menschen nach einer längeren Zeit der Ernährungsumstellung auch wieder Lebensmittel genießen können, die vorher nicht gingen. Ich drück dir die Daumen, dass es bei dir auch so ist 🙂
      Viele liebe Grüße
      Jana 🙂

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